Der Kormoran - KFV Düren

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Kontraproduktives
 

Der Kormoran

 


Kormorane an der Dürener Kläranlage

Jedes Tier hat ein Recht zu leben und zu überleben!


Auch der Kormoran,
aber:
es sind einfach
zu viele für unsere Gewässer!

Bei all unser Hegearbeit, die auch Naturschutz in hohem Maße bedeutet, kommt man nicht umhin, sich gegen das vernichtende Werk des Kormorans zu wehren.
Wir stellen die Existenzberechtigung des Kormorans keineswegs in Frage, aber ein durch menschliche Fehler geschaffenes Problem, sollte nicht anderen Kreaturen, z.B. der Äsche, zum Verhängnis werden.
Die Verantwortlichen des KFV Düren fordern daher, der Augenwischerei blauäugiger Vogelschützer zum Trotz, den Kormoran auf ein, für das Überleben unserer einheimischen Fischarten, verträgliches Minimum zu reduzieren. Viele Vereine, so auch wir, haben klare Beweise dafür, dass der Einbruch in der Äschenpopulation einzig und alleine im Kormoranproblem zu suchen ist und nicht in herauf beschworenen
Struktur- oder Gewässergüteproblemen.
Wir Angler akzeptieren alle Kreaturen und erfreuen uns des Eisvogels, der Wasseramsel ja selbst des Fischreihers, da von ihm nie eine Bestandsbedrohung ausgeht, aber ein
zuviel an Kormoranen kann die Existenz vieler Fischarten bedrohen.
Der Name unserer Flussregion, der Äschenregion, wir ad absurdum geführt, wenn der Namensgeber nicht mehr in ihr vorkommt !
Vielleicht sind wir bald in der Lage, unsere Äschenpopulation im Bruthaus zu unterstützen, aber wir werden sie auf keinen Fall durch genetischen Fremdbesatz verfälschen. Die bei uns
noch, in geringen Stückzahlen, vorkommende Ruräsche soll auf jeden Fall erhalten bleiben. Dies gehört zu unserem Hegeverständnis und praktiziertem Naturschutz.

H.J. Koch 1. Vorsitzender


Wer noch mehr zum Thema Kormoran erfahren will, findet hier eine sehr interessante Seite:

(bitte anklicken)

oder auch hier:

Ein Fachartikel von Prof. Dr. Werner Steffens aus dem zum Thema:
Wie viele Kormorane vertragen unsere Fischbestände?

Artenschutzreport Heft 32/2013
(anklicken)
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Doch auch in Bayern hat man die Bedrohung erkannt und versucht sinnvoll zu reagieren, wie in folgendem Video zu erfahren ist.

In Bayern ticken die Uhren halt anders!
Ein objektiver, neutraler Bericht der die Dinge beim Namen nennt und eine Landesregierung die handelt!
 

Aktuelle Kormoranzählungen an unseren Gewässern !
Bei den offiziellen Kormoranzählungen am 16.09.2010 und am 15.01.2011 wurden am Einlauf des Stausee Obermaubach
von unseren Zählern, 110 Kormorane (16.9.10) und 89 Kormorane (15.01.11) in den Schlafbäumen registriert.
Die erhoffte rückläufige Entwicklung in 2012 war leider ein Trugschluss denn im Dezember 2013
wurden gleichhohe Bestände festgestellt und in 12/2014 hat sich die Zahl sogar auf ca. 130 Vögel erhöht.

Milchmädchenrechnung:


110  x 400g Fisch pro Tag = 44kg / Tag

bei angenommenen 200 Tagen Verweildauer
= ca. 8.800kg Fisch pro Jahr !!!

8.800kg x 7,-€ je kg (Durchschnittswert)
= 61.600,-

Wir Angler leisten uns schon sehr kostspielige Mitstreiter am Gewässer.
Leider beteiligen sich weder die Kormorane (verständlicher Weise) und schon gar nicht die, die diese über ein ökologisch verträgliches Maß hinaus schützen, an diesen emensen Futterkosten. Doch traurig aber wahr, der einseitige, übertriebene Vogelschutz wird weiterhin unterstützt, ...
(durch Rot/Grün in NRW erst recht)
...da angeblich, der Kormoranbestand stagniert oder leicht rückläufig ist !?
...und als Vogel des Jahres (2010), ist er noch einmal so schützenswert !
Das dabei unsere einheimischen Fischarten Äsche und Bachforelle ausgerottet werden !
Wen kümmert es schon, außer uns fischneidischen Angler ?
Die Hauptsache ist doch, dass so etwas fremdartiges wie die Regenbogenforelle nicht in unsere Gewässer gehört. Was bitte, bleibt denn in einem Salmonidenfluss noch übrig ?
Die Entscheidungen in diesem Frühjahr, bedrohen ganz intensiv die Existenz mancher Angelvereine, denn wenn nichts mehr zum angeln da ist, verliert man die Mitglieder. Besonders wenn aufgrund hoher Pachtpreise, hohe Beiträge erforderlich sind.

Doch "Gott sei Dank" es gibt sie noch!


Am 13.10.2016 gelang unserem Mitglied Jozef Cumps aus Belgien, dieser Fang einer wunderschönen Äsche in unserer Rurstrecke.

Der Fisch fiel in der Dürener Rurstrecke,
auf eine kleine Trockenfliege eigener Kreation auf Hakengröße 14 herein. Er wurde selbstverständlich schonend zurückgesetzt um die Arterhaltung zu gewährleisten
und die Hoffnung zu erhalten, dass sich der Äschenbestand eines Tages doch wieder erholt.

Foto:© J. Cumps


 
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